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Samstag, 9. Juni 2012

Pflaster

war an diesem Wochenende reichlich im Einsatz - auf dem Hof und auf den Händen der Helfer und des Bauherrn. Der Tag gestern fing erst mal mit einem schönen Schnitt mit dem Cuttermesser in die Hand des Bauherrn an. Leider reichte die Verletzung nicht, um entspannt auf einer Palette sitzen zu können und das Geschehen zu ordnen und zu kommentieren. Nach kurzer Verletzungspause wurden Schippen und Schubkarren die besten Freunde der Bauherrenhände.

Gestern wurde der Bereich  an der Grundstücksgrenze unter den Gabionen gepflastert, jetzt bekommen unsere Mülltonnen endlich ein festes Zuhause. Außerdem haben wir den Eingangsbereich mit Schotter aufgefüllt. Unglaublich viele Schubkarren haben wir dort eingebracht und lagenweise verdichtet.
Danke an Heiko, Andreas und Mike für Euren Einsatz am Brückentag. So konnten wir die Absage ****** Drückebergers gut kompensieren (der Bauherr hat lange zurückliegende Bauhelferguthaben rücksichtslos eingefordert).

Der Tag hielt leider noch ein besonderes Highlight parat: Die Kombination der Faktoren 1) Kinder und 2) frei zugängliche Sockelfarbe nebst Pinseln sowie 3) fünf Minuten unbeaufsichtigte Zeit ergibt: Einmal Giebelwand neu streichen bitte! Die Arbeit geht nie aus. Wirklich nie! Die armen Bauwaisen haben sich munter die Zeit vertrieben.

Heute haben wir noch fleissig Randsteine gesetzt, unter anderem für den Spritzschutz und außerdem wurde der Eingangsbereich angefangen. Fussballbedingt wurde heute ein wenig früher abgepfiffen, nächste Woche geht es weiter. Wir sind soooo froh, wenn wir dann die Haustür ohne Dreck an den Schuhen erreichen können. Danke Timo und Rainer!


Bild aus der Haustür auf die frisch gesetzte Stufe und das noch ungerüttelte Pflaster

Das Werk des Freitags im Vordergrund

So sieht es heute aus

Lieblingsspielzeuge des Bauherrn

Fußball führt zu verlassener Baustelle

Sonntag, 3. Juni 2012

Sprachlosigkeit

herrscht seit gestern. Für dieses Wochenende war mit dem von uns beauftragten Handwerker eine Baupause vereinbart, die wir dazu nutzen wollten, einige vorbereitende Aufgaben in Eigenleistung zu erledigen. Zum Beispiel die zweite Reihe Gabionen im Eingangsbereich zu setzen und zu befüllen sowie die Hauswand mit dem Aufstreichen von Betonschlämme auf das Aufschütten vorzubereiten.

Da an den letzten Wochenenden sehr fleissig gearbeitet wurde, wollten wir es etwas ruhiger angehen lassen. Nach dem Frühstück klingelte das Telefon und der Handwerker meldete sich. Er könne nächste Woche nicht kommen. Tja, wenig Begeisterung. Dann die Frage des Bauherrn "Wann geht es weiter?". Gar nicht, er habe einen anderen Auftrag angenommen und müsse dort auch Samstags ran. Wir müssten schließlich Verständnis haben, er wäre ja selbständig und deshalb müsse er sich für den größeren Auftrag entscheiden.

Das ist bisher das Unglaublichste, was uns beim Thema "Bauen" untergekommen ist. Wir hatten für das nächste Wochenende tüchtig aufgerüstet, auf dem Grundstück sieht es aus wie im Baustoffmarkt; Freunde und Bekannte haben Urlaub für den Brückentag eingereicht, um uns zu helfen und dann sowas.

Trotz der betont sachlichen Schreibweise an dieser Stelle haben wir eine unglaubliche Wut auf diesen Kameraden und werden uns sicherlich noch was Nettes ausdenken. Mal sehen, was der Anwalt dazu sagt.





Samstag, 26. Mai 2012

Ganz schön warm

war es heute beim Bauen. Die Kinder waren eher begeistert, weil wir in der letzten Woche den Pool aus der Versenkung geholt haben.

Heute waren Randsteine und die Terrassenaufschüttung dran. So langsam nähern wir uns dem lang ersehnten Pflastern, damit man endlich mal was Fertiges sieht.

Wir haben übrigens ein Problem mit LKW-Fahrern.  Da wir grundsätzlich einzelne Berufsgruppen nicht verurteilen wollen, entschuldigen wir uns auch gleich bei den Schlauen der Zunft. Vor einem Jahr brachte uns einer das falsche Haus und jetzt kippt uns ein anderer den Edelsplitt einfach auf die Strasse. Superschlau.  Hat jemand mal versucht, den wegzuschippen? Der rutscht immer wieder nach. Das geht eindeutig über die Kapazität des Handbaggers des Bauherrn. Um einen anderen Blog zu zitieren: Nimm Dir ein Schild!http://franks-und-julias-medley310b.blogspot.de/2012/04/hier-ist-dein-schild.html

Dank an die Helfer, die den heute etwas formschwachen Bauherrn unterstützt haben!!!
In den nächsten Wochen geht es mit tausend Kleinigkeiten weiter, irgendwie ist immer noch kein Ende in Sicht.

Das wird noch ein arbeitsreicher Sommer!

Die Wegbegrenzung für die Verbindung von Eingang und Hof

So langsam nimmt der Eingangsbereich Formen an

Sonntag, 20. Mai 2012

Langes Wochenende und ein schlauer Vogel


Es war ein langes Wochenende und ein sehr arbeitsreiches. Wir haben weiter an den Außenanlagen und dem Sockelputz gearbeitet. In der Hauptsache war es die Aufgabe der Bauherren die Gabionen aufzustellen und zu befüllen. Wir haben einige Tonnen Steine jeweils doppelt in der Hand gehabt: Einmal aufladen in die Schubkarre und dann in ein "3D-Puzzel" (Nachbar Olli) einfügen. Nachdem der Bauherr bei der ersten Gabione die Abstandhalter nicht richtig verbaut hatte, musste diese auch noch mal ausgeräumt werden. Manchmal tut Dummheit weh!

Wir sind sehr dankbar über die Hilfe von Benni und Mike, die die meisten der unzähligen Steinfuhren zur vom Steinhaufen am weitesten entfernten Terrassengabionen übernommen haben, so dass wir die Steine einbauen konnten. Sonst wäre das Ergebnis nach drei Tagen nicht so gut!

Unser Außenanlagebauer war auch fleissig, die Vorbereitungen für das große Pflastern im Eingangsbereich sind getroffen worden und auch mit der Terrasse wurde schon begonnen.

Seit Tagen beschäftigt uns ein schlauer Vogel, der versucht, in einem etwas zu weit vorstehenden Dachziegel ein Nest zu bauen. Nachdem wir bereits ein paar Mal versucht haben, die Schwachstelle notdürftig zu versiegeln, findet er immer einen Weg, um doch dort hereinzuschlüpfen. Über unsere Versuche ist er sehr ärgerlich, was er lauthals schimpfend und sich aufplusternd zum Ausdruck bringt.




Randbegrenzung für den Weg um unser Haus

Gabionen im Terrassenbereich und "angeschotterter" Terrassenunterbau. Achtung, jetzt kommt ein Brüller: Uns ist der Schotter ausgegangen, haha.

Unser Eingangsbereich mit befüllten Gabionen und Randbegrenzungen für  das Pflaster

 Der Sockelputz unserer Stützmauer ist fertig, nur das schicke rote Rohr stört noch

neue Sitzmöbel für die Kinder, im Hintergrund der Beweis, dass Fingerhaus eine runde Sache ist. Danke für die tollen Klötze für unsere Kleinen, Stefan.


Samstag, 12. Mai 2012

Samstags wird gebaut

Auch an diesem Samstag wieder. Heute hat die Bauherrin sich der in dieser Woche gelieferten Gabionenkörbe angenommen. Diese warten nun auf die Befüllung mit den Steinen, die wir in dieser Woche im Steinbruch ausgesucht haben und die auch schon geliefert wurden.

Des weiteren wurde fleißig weiter am Sockelputz gearbeitet, heute wurde u.a. als gefühlt tausendster Arbeitsgang der aufgetragene Putz mit Isoliersalz abgewaschen. Kannten wir natürlich vorher auch nicht, soll aber wichtig sein, damit die Farbe ihre Pigmente behält und somit den Putz besser schützen kann.

Morgen folgt der erste Anstrich (das macht der Bauherr, es ist ja schließlich Muttitag), der wichtig ist, damit wir die Gabionen an die Stützmauer rücken können.Vorher macht das Befüllen ja keinen Sinn.
Derzeit wird unser Grundstück von Baustoffen aller Art in Beschlag genommen, Sand- und Schotterhaufen wohin das Auge blickt. Und das muss alles verbaut werden...

Aber bald ist ja wieder Samstag!




Gabionen, noch ungefüllt
Abgelaugter Sockelputz, noch nicht gestrichen.


Noch mehr Gabionen, im Eingangsbereich, noch nicht ausgerichtet. Die Arbeit wird uns wohl in nächster Zeit nicht ausgehen.

Samstag, 5. Mai 2012

Die Betonschlacht im Regen


Der Titel unseres heutigen Postings klingt martialisch, es war aber ein ganz friedlicher Tag. Der frisch gegossene Beton unserer Fundamente für die Gabionen wurde den ganzen Tag liebevoll von mehr oder weniger starkem (meistens eher starkem) Regen umschmeichelt. So kriegt er keine Risse und es geht ihm gut. Der Bauherr hat heute ob der vielen Fahrten mit der Schubkarre Arme bis zum Boden und fühlt sich immer noch nass. Aber dem Beton geht es gut.

Besten Dank an dieser Stelle an unseren Außenanlagenbauer Harald, dass er trotz Regen und Wochenende so durchgezogen hat.

Momentan haben wir viele Baustellen, vom noch nicht ganz abgeschlossenen Projekt "Sockelputz" über die Fundamente hin zu Gabionen- und Steinbestellung gibt es viel zu tun. Außerdem siebt der Bauherr fleissig Erde für die Beete und die nötigen Ausbesserungsarbeiten im Rasen. So stressig war es schon lange nicht mehr. Aber jeder produktive Tag erhöht die Chance, noch in diesem Sommer mit nem Tässchen Bier auf der Terrasse zu sitzen und mal richtig ausgiebig die Füße auszustrecken.



war ne schöne Matschepampe  (in und um die Schubkarre), unmittelbar aufgenommen bevor es dem Bauherrn den Gummistiefel ausgezogen hat (er  hat halt zarte Füße!)
Bildlich festgehalten: Der einzige Moment des Tages, an dem es nicht regnete



Nicht etwa ein Bach, auch kein Abwasser das wegen eines nicht angeschlossenen Rohres aus der Wand läuft, nein ein frisches Fundament sieht der/die Leser(in) auf diesem Stilleben


Dienstag, 1. Mai 2012

Außenanlage


Gestern gab es den Startschuss für die Gestaltung der Außenanlage. Zunächst wurden auf der Grundstücksgrenze 33 laufende Meter Randsteine gesetzt. Außerdem wurden die Gräben für die Fundamente der Gabionen gegraben.  Jetzt sieht es wieder richtig nach Baustelle aus und es ist recht abenteuerlich, ins Haus zu gelangen.

Bei herrlichem Bauwetter (nicht zu warm und nicht zu kalt) hat es richtig Spaß gemacht. Leider ist deutlich sichtbar, dass bei unserem gewähltem Eigenleistungsanteil noch viele Wochen ins Land gehen werden, bis wir die Terasse genießen können. Aber egal, jetzt geht es wieder los!







Die Legion der Pflastersteine
Viele Meter Randsteine
Das Endergebnis von Tag 1 des neuen Bauabschnitts