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Samstag, 27. Oktober 2012

Der 1. Schnee ist da!


Irgendwie unerwartet. Letztes Wochenende war noch schönstes T-Shirt-Wetter und jetzt das.
Das Wetter muss man ja nehmen wie es kommt. 




wir konnten noch nicht so recht glauben, dass der Sommer vorbei ist und haben deshalb das Trampolin noch nicht abgebaut

Die Arbeit des nächsten Jahres ist am linken Bildrand zu bewundern

richtiges Winterwetter

Samstag, 13. Oktober 2012

Winterfest...

... haben wir heute unseren Garten gemacht. Sträuche, Gräser und Büsche wurden geschnitten, der Rasen noch einmal gemäht. Außerdem haben wir die Wasserleitungen der Zisternenpumpe entleert, da wir mittlerweile regelmäßig Nachtfrost haben.

Heute gab es noch einmal prachtvolles Herbstwetter; leider ist mal wieder ein Sommer vorbei. Wie sagte der Nachbar heute so treffend: "Wieder mal einen Jahresring mehr am Bauch".


Der Hausherr genießt die letzten Sonnenstunden

Herbstdeko. Toll fotografiert. Wird ausgetauscht.

Ist es ein Mangel, wenn auf einer Fensterbank ein Kürbis wächst? Muss mal mit dem Kundendienst reden!

Herbst kann auch schön sein

Büsche und Gartenzwerge sind gut gewachsen in diesem Sommer

Samstag, 6. Oktober 2012

Die Schotterwüste...

.... wurde unser Vorgarten jetzt von unser Nachbarin getauft. Wir sind uns auch nicht so ganz sicher, ob wir damit zufrieden sind, werden uns das aber noch mal anschauen, wenn wir im nächsten Frühjahr gepflanzt haben. Immerhin sind die Findlinge platziert.

Mit den Steinen ist immerhin sichergestellt, dass sich der Vorgarten nicht beim nächsten Regen in eine Schlammwüste verwandeln wird.



Ein Meer voller Steine, immerhin haben wir auch schon einen Fisch




Steine ohne Pflanzen

und noch mehr Steine und immer noch kein Grün

wir sind jetzt offiziell Piratennest

Sonntag, 30. September 2012

Vorgarten

Da wir derzeit an den Wochenenden meistens Fußballereltern sind und unsere Samstagvormittage auf den Sportplätzen des Landkreises verbringen, ziehen sich die Arbeiten wie Kaugummi. Gestern haben wir uns dann aber doch ein Herz gefasst und sind dem leidigen Vorgartenthema nochmal zu Leibe gerückt.

In diesem Jahr werden wir nur noch die Vorarbeiten machen, mit dem Bepflanzen werden wir auf Rat einer sachkundigen Bekannten bis ins Frühjahr warten - im wesentlichen sollen im Vorgarten Gräser wachsen und für die ist es wohl besser, wenn sie nach dem Winter gepflanzt werden.




da die Fläche so riesig ist, habe ich einen Kran gemietet, um aus der Luft zu fotografieren

Kennt Ihr anderen Bauherrn auch eine Arbeit, die Euch von Anfang an nur auf die Nerven gegangen ist?


Wir haben unsere verbliebenen Gabionensteine verbaut und wollen das Thema am nächsten Wochenende erledigt haben,wenn die restlichen Steine da sind. Außerdem hoffen wir darauf, dass wir jemanden finden, der uns zwei große Findlinge platzieren kann, deren Gewicht über die Kraft des Bauherrnbizeps deutlich hinaus geht.

Versüßt wurde uns die Arbeit durch das wirklich herrliche Herbstwetter.

Sonntag, 23. September 2012

Der Herbst kommt...

... oder ist auch schon da. In dieser Woche mussten wir morgens  das erste Mal Eis von den Autoscheiben kratzen. Höchste Zeit also, sich doch noch mal um den Garten zu kümmern. Wir haben gestern ein bisschen was nachgepflanzt. Das Schöne dabei: Die Pflanzen haben wir alle aus anderen Gärten bekommen, wo sie zu groß geworden sind oder der Platz anderweitig benötigt wird. Das ist schön für uns, denn die Buchse und Büsche sind doch schon ordentlich groß (wer weiß, wie langsam ein Buchsbaum wächst wird uns zustimmen) und sehen natürlich gleich viel besser aus, als wenn wir einen Frischling gepflanzt hätten.

In den  Vorgarten haben wir noch eine übrig gebliebene Gabione gestellt und befüllt (natürlich auf ein ordentliches Betonfundament), diese soll dann mal mit einer Sitzauflage aus Holz versehen werden und als Kinderbeobachtungsplatz fungieren. Da unsere Strasse etwas abfällt, ist diese eine beliebte Rennstrecke für die ca. 1.000 verschiedenen Gefährte unserer Rabauken. Wir haben die naive Vorstellung, dass wir im nächsten Sommer nur noch unser Haus genießen und Zeit haben, die elterliche Aufsichtspflicht permanent ausführen zu können.

Soll mal ein Sitzplatz werden. Gabionensteine haben wir immer noch viel zu viele.

Unsere Böschung. Im Frühjahr werden wir noch eine ordentliche Rasenkante setzen

Unser Rasen muss seit diesem Sommer ordentlich was aushalten. Unser Großer ist jetzt ein richtiger Fußballer geworden.

Wenn die Büsche noch ein bisschen wachsen, sieht es schon richtig gut aus.

Samstag, 8. September 2012

Hinten raus wird es etwas zäh...


Uns beschäftigt immer noch der Vorgarten. Nachdem wir abwechselnd die Sommergrippe hatten, war an den letzten beiden Wochenenden die Baustelle geschlossen. Heute ging es wieder weiter. Wir haben mit der kleinen Fläche echt zu kämpfen; die Steine wollen irgendwie kein Ende nehmen.

Heute sind wir eine Runde mit dem Gartenmotorrad durchgefahren und haben massenweise Sand untergemischt. Jetzt ist der Boden endlich so locker, dass man ihn in der benötigten Höhe glattziehen kann.

Irgendwie war das alles schon ein paar Mal so: Steine, Hitze und kein Ende in Sicht... bei allen anderen Sachen, die wir dieses Jahr auf die Reihe gebracht haben, ging es auch voran, aber das hier nervt mich echt an. Wahrscheinlich ist es doch Zeit für eine Baupause.

Aber so schnell geben wir nicht auf: Nächste Woche kommt Vlies drauf und dann bestellen wir die Steine.


Jetzt sieht es aus wie.... vorher.
 
Nicht jeder will mitarbeiten... man kann ja auch noch mal die Sonne geniessen.

Brööhm, brööhm. Und wieder hat der Bauherr ein motorisiertes Gerät bedient,  von dem er vor dem Bau überhaupt nicht wusste, wozu man es braucht.Gute Traktion, wenig Beschleunigung. Und die Hände werden mal wieder richtig gut durchblutet.








Mittwoch, 29. August 2012

Zwischenfazit

Da unser Baublog so langsam auf die Zielgerade geht, ist es wohl Zeit für ein Fazit zum eigentlichen Thema, unseren Erfahrungen mit der Firma FingerHaus.

Wie der Titel unseres Blogs schon sagt, berichten wir von unseren subjektiven Erfahrungen, die bei uns subjektive Eindrücke hinterlassen haben - welche sollten denn auch sonst entstanden sein.

Chronologisch:

1. Wie kamen wir denn zu FingerHaus?

Eigentlich über eine Empfehlung von Freunden. Das ist wohl eine große Stärke von FH. Unser Verkäufer hat uns gesagt, dass er die meisten Häuser (und ich weiß inzwischen, dass er sehr viele verkauft) über Empfehlungen ehemaliger Bauherren verkauft.
Die Lobby im Internet ist ja überwältigend, die Anzahl der Baublogs kaum noch zu überblicken und das Fingerhaus-Forum, das ja von FH zumindest geduldet wird, ist überragend.

2. Musterhäuser

Musterhäuser sind sehr wichtig für die Entscheidungsfindung, denn sie geben einem ein Gefühl, wie es sich anfühlt, in einem Haus zu wohnen. Natürlich sind die meisten Kundenhäuser ganz anders als Musterhäuser (diese sind ja meistens "fully loaded"). Aber man bekommt schon einen Eindruck, auch wie es um die Finanzen des Herstellers so bestellt ist. FH spielt hier vorne mit, die Häuser sind alle top (und wir haben viele gesehen). Außenanlagen und Inneneinrichtung verführen natürlich zum Bauen. Was wir bei anderen Herstellern auch anders erlebt haben - lose Fußbodenleisten, wackelnde Treppengeländer, tropfende Wasserhähne - alles dabei.

3. Verkäufer

Wir kennen zwei. Einmal unseren und dann einen, den wir bei  einer  Kundenhausbesichtigung kennengelernt haben. Beide waren unaufdringlich und kompetent. Unser Verkäufer hat schnell die richtige Kombi zwischen unseren Wünschen und Möglichkeiten erkannt - und sehr genau bemerkt, dass wir beim ersten Rundgang durch das AVEO in Frankenberg schon sehr angetan waren.
Die Verhandlungen haben wir knüppelhart aber immer in angenehmer Atmosphäre geführt. Er wusste, dass wir mit anderen im Gespräch waren, aber ich glaube, er hat immer gewusst dass wir schließlich doch bei FH unterschreiben werden.
Der gemeinsame Entwurf war bis auf die Details sehr eng am Endergebnis, also hat er definitiv Ahnung. Das war für uns eine runde Sache. Er bestand darauf, dass wir den HWR vergrößern - das war goldrichtig.
Gefallen hat uns die Werksführung und die Möglichkeit der "Vorbemusterung".
Die Info über Nebenkosten war ok, in unserem Fall wurde es durch die Stützmauer wesentlich teurer, aber das konnte er nicht wissen.


4. Baubetreuung

Ein Schwachpunkt bei FH. Wir wollen das gar nicht an Personen festmachen, aber die Reaktionszeiten waren schon arg lang. Unvollständige Bauunterlagen verderben einem schon mal den professionellen Eindruck. Uns hat auch manchmal eine klare Ansage gefehlt und manchmal kamen wir uns schlicht verarscht vor. Ich habe mir einmal die Vorabzüge wg. "Stützmauern bauseits" erklären lassen, die man so für uns eingeplant hatte, ohne mit uns über Alternativen zu reden. Da war nie mal die Rede davon, was so was kosten könnte. Der Bauantrag wurde erstellt, bevor die Mehr- und Minderkostenrechnung erstellt war.Eine Alternativplanung wurde uns angeboten, aber der Bauantrag war schon raus. Im Nachhinein ist es schon so, dass wir statt der Stützmauer lieber mit Keller gebaut hätten - die Mehrkosten wären überschaubar gewesen.
Hier hätten wir uns mehr aktive Beratung gewünscht. Heute sind wir erfahrene Bauherren, damals nicht. Insgesamt waren uns viele Aussagen zu "wischwaschi". Ich persönlich glaube, dass viel in dieser Abteilung abgeladen wird und dass die Leute dort überlastet sind.


5. Architekt

Netter Mensch, der die bereits guten Entwürfe noch mal ein wenig verfeinert hat. Viele Tipps waren sinnvoll. Stand dem Bauherrn felsenfest an der Seite, als die Bauherrin die Wand zwischen Flur und Wozi weghaben wollte (was bei zwei kleinen Kindern nicht so toll wäre - bei zwei großen Kindern noch weniger).
Wir sind aber auch der Meinung, dass er uns beim Grundstückstermin das Thema Stützmauer oder Alternativen hätte erläutern müssen.


6. Bemusterung

Die war gut. Ich glaube, wir waren durch die vielen Baublogs gut vorbereitet, trotzdem ist so ein Tag eine Herausforderung. Wir haben viel mehr in Eigenregie gemacht, als wir uns am Anfang hätten vorstellen können.Wir haben wenig verkäuferische Orientierung, dafür gute Beratung wahrgenommen. Unvergessen, dass der Bemusterer gemerkt hat, dass die Planung bei unserem Kinderbad Murks gemacht hat. Der gute Mann hat die Kollegen  der Planungsabteilung ganz schön in Wallung gebracht, damit wir noch am selben Tag zu Ende bemustern konnten.
Ach und ich sage es frei raus: Das Mittagessen im Steakhaus war nix. Zäh wie Schuhleder! Aber nicht wichtig!


7. Lieferzeit

Viieeeel zu lang. Logischerweise. Spricht das gegen FH? Nein, im Gegenteil.


8. Stelltrupp

Immer wenn wir mit FH-Mitarbeitern "im Feldeinsatz" zu tun hatten, war alles ok. Nachdem das richtige Haus da war (heute lache ich, aber damals fand ich das nur sehr eingeschränkt lustig), war alles gut. Das waren richtig nette Kerle bei uns im Haus und wir haben uns gefreut, als neulich zwei wieder mal bei uns waren.

9. Bauleiter

Liebe FH-Geschäftsführung, wenn Sie das lesen: Stellen Sie diesen Mann unter Artenschutz! Das war richtig rund. Er hatte es nicht immer leicht mit dem Bauherrn, aber das war niemals persönlich gemeint. Super Service. Und Herr Sch., wenn Sie das lesen: Für Sie gibt es auch in zehn Jahren noch einen Kaffee bei uns.

10. Subs

Da war das Bild eher durchwachsen. Elektro war indiskutabel wg.dem Umgang mit fremdem Eigentum (unseren Fenstern) und der "internen Kommunikation" mit den Kollegen. Die erste Putzerfirma war nicht so doll, viele Mängel. Diese wurden auch nicht behoben, als die Ersatzfirma endlich da war (es war aber auch ein Winter dazwischen) war alles gut.
Die Sanitär- und Heizungsmenschen waren auch nett und aus unserer Sicht kompetent. Eher daneben war die Einweisung von Stiebel-Eltron. Wenn die Wärmepumpe heute noch so eingestellt wäre, wie sie uns übergeben wurde, wären wir heute pleite und EON wäre wg. Reichtum geschlossen.


11. Mängel

Die haben uns viel Ärger bereitet und wir fanden, dass sich FH sehr viel Zeit gelassen hat, diese zu beheben. Teilweise waren dann auch mehrere Versuche notwendig, bis es gepasst hat. Die erste Treppe war völlig indiskutabel und wir ärgern uns heute noch über den Versuch von FH, dieses Gewerk als "abgenommen" zu deklarieren.


12. Geschäftsführung

Mit der hatten wir zwei Mal zu tun. Wenn wir uns dorthin gewandt haben, ging es voran und wir empfanden das als kundenorientiert. Warum muss man sich dazu aber an die Geschäftsführung wenden?

13. Fassen wir es kurz

Wir hoffen, das wir nicht mehr bauen müssen - das Leben ist kurz und wir haben bald den Kanal voll. Wenn es aber doch noch mal soweit kommen sollte, werden wir nach Frankenberg fahren, bei Fingerhaus an die Tür klopfen, einen heftigen Stammkundenrabatt verlangen und den Auftrag direkt wieder an Fingerhaus geben.