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Donnerstag, 4. August 2011

3. Tag nach dem Stellen

So, wir pendeln den ganzen Tag zwischen Wohnung und Baustelle, arbeiten ja selber eher wenig, aber sind trotzdem abends echt platt.
Unglaublich, was jeden Tag an der Baustelle passiert. Die Jungs vom Stelltrupp haben eine Geschwindigkeit drauf, es ist echt schlicht der Hammer.Wir haben den allergrößten Respekt und versuchen mit Getränken und was zu Essen es den Herren wenigstens ein bisschen leichter zu machen.

Das Dach ist drauf, (fast) vollständig gedeckt, die Dämmung im 1.OG ist komplett und man wendet sich jetzt den Gipskartonplatten zu. Die Elektriker haben schon fast das EG verkabelt (Tipp an alle Bauherrn die noch nicht so weit sind wie wir: wenn man öfters vorort ist, kann man noch einiges ändern und sieht ganz einfach auch besser, wo noch eine Steckdose fehlt als auf dem Plan).

Ein leichten Fehler haben wir gefunden, im Bad wurde das Fensterglas nicht satiniert geliefert. Gemeinsam mit dem Bauleiter haben wir im Bemusterungsprotokoll gesucht, war in der Bemusterung als Fußnote festgehalten worden und ist dann wohl bei der Bestellung nicht beachtet worden. Laut Bauleiter aber kein Problem, da sich die Scheiben bei Kunststofffentstern (tolles Wort) wohl leicht tauschen lassen.

Sehr enttäuscht sind wir vom Versorger EON, die lassen uns nächste Woche hängen und haben sich nicht mal  gemeldet. Schade, dass hätten wir uns anders gewünscht!

Mittwoch, 3. August 2011

Slapstick im Morgengrauen


Da lief es noch wie geschmiert


Gestern war es endlich so weit: Der lang ersehnte Tag der Hausaufstellung war gekommen.
Ich war gegen 05:00 Uhr auf der Baustelle, Frieden lag über dem  Neubaugebiet, der Nebel stieg auf, die Sonne kündigte sich an, die Vögel zwitscherten... Romantik, die hoffentlich bald zu Ende war, denn für diesen Tag hatten wir uns Action gewünscht!

Pünktlich um 05:15 Uhr rollte der Bautrupp an, um 05:30 Uhr ging es los: Vier entschlossene Männer sprangen aus dem Auto, luden aus, jeder Handgriff sitzt. Um 06:00 Uhr war die Katjafolie bereits verlegt, der LKW mit den ersten Hausteilen stand bereit, der Kranfahrer hatte sein Tagwerk begonnen.... und dann... entdeckte der Bauherr ein Schild auf dem Anhänger, auf dem stand nicht unser BV sondern ein anderes. Nun gut, Bauchgefühl war nicht gut, aber ich habe erst mal nichts gesagt, konnte mir das schlicht nicht vorstellen. Aber als die Plane unten war, lies es sich nicht mehr ignorieren: Bei uns war das falsche Haus angekommen! Warum bei uns?? Keine Ahnung, es ist immer so!

Die Gesichter aller Beteiligten waren echt
 sehenswert, der Lastwagenfahrer war dem Herztod nahe... der gute Mann hatte den falschen Hänger angeflanscht. Natürlich nicht seine Schuld, sondern die vom großen Vorsitzenden, wie der den ganzen Tag äußerst wortreich betont hat.

Tja, nun glühten die Telefone - unser Haus stand noch in Frankenberg auf dem Hof, immerhin war es nicht zu den anderen Bauherren unterwegs (liebe Familie B., falls Ihr das lest und heute ein Medley bekommt, Euer Haus hat sich mal angeschaut, wo unser Haus wohnt). Nun musste der Fahrer des zweiten Teils unseres Hauses komplett umladen und die Außenwände bringen, den auf dem LKW waren natürlich nur die Innenwände unseres Hauses gewesen...

Zwangspause
So hieß es für den Montagetrupp Zwangspause (die "gute" Laune hielt den ganzen Tag an und aus dem einen oder anderen Tenor war schon zu hören, dass die Arbeiter zu dem Vorfall eine s e h r klare Meinung hatten ) und für die Bauherrn Bauarbeiterbelustigung (inkl. Verhandlung mit dem Bäcker, dass die bestellten Brötchen jetzt früher benötigt werden).. Nach drei Stunden war dann der richtige LKW da, und es konnte endlich los gehen. Ich  kann nur sagen: das braucht kein Mensch! Kann ich FingerHaus noch ernst nehmen? Na ja...

Da lief es wieder rund
Nachdem die Maschinerie angelaufen war, war es äußerst beeindruckend. Der Montagetrupp hat richtig rangeklotzt, es ist Wahnsinn, wie die zusammenarbeiten. Das Haus wuchs und wuchs (Bilder folgen), allerdings konnte durch die Verspätung das Dach nicht mehr geschlossen werden (aber war ja gutes Wetter, Empfehlung für die Bemusterung: Gutes Bauwetter aufbemustern, kostet 2 Fantastilliarden Euro, ist aber auch wegen Richtfest sehr zu empfehlen).

Heute geht es weiter, gerade eben werden die Dachelemente montiert, aber jetzt wird es auch schon wieder Zeit für die Mittagsverpflegung der hart arbeitenden Bevölkerung... Update folgt!
Der Bauleiter: Seinem starren Blick entgeht nichts!

Freitag, 15. Juli 2011

Der Stelltermin (wenn sie denn zu uns kommen können)

Heute morgen, mitten im Tagesbeginnaufbruchschaos, in der einen Hand den Kindergartenrucksack, in der anderen die Kaffetasse, bimmelt auf einmal der unverzichtbare elektronische Helfer Schwarzbeere (in Wahrheit die elektronische Fussfessel der Angestellten und der direkte Wiedereinstieg in die Sklaverei) und der Bauleiter ist dran. War bisher nur die Woche bekannt, gibt es jetzt auch einen Tag zum großen Ereignis:

Dienstag, 2.08.2011!!!!!

Außerdem hat der gute Mann nebenbei die Fa. Fingerhaus abgemeldet... in die wohlverdienten Werksferien..
Bei der Gelegenheit haben wir noch mal die Anfahrtsroute für die LKW besprochen, denn aufgrund der fiskalischen Schwerkraft sind die Konjunkturpakete inzwischen auch auf den Land- und Kreisstraßen angekommen. Es wird derzeit alles aufgerissen und gesperrt und neu gebaut! So auch bei uns und natürlich auch auf der vom Bauleiter ausgespähten Anfahrtsroute.
Jetzt müssen sie halt "andersrum" fahren...

Donnerstag, 14. Juli 2011

Letzte Vorbereitungen

Jetzt wird es spannend! Noch zweieinhalb Wochen bis zum Stelltermin. Wir kümmern uns gerade um die letzten Dinge, wie zum Beispiel um die Strom- und Wasseranschlüsse. Baustrom brauchen wir auch noch, und der Tiefbauer muss noch mal den Wasseranschluss freilegen.

Am Wochenende haben wir einen langen Kampf gegen den Raps geführt, der sich unseres Grundstückes bemächtigt hatte. Mal sehen, wie lange sich unsere Arbeit gelohnt hat....

Mittwoch, 6. Juli 2011

Abnahme der Bodenplatte

Heute früh hatten wir um 08:00 Uhr den ersten Termin mit dem FingerHausbauleiter, der die Bodenplatte abgenommen hat und mit dem noch einiges zu besprechen war. Bis zur Hausstellung haben wir noch einige Hausaufgaben zu erledigen, zum Beispiel müssen wir mit den Versorgern sprechen, damit Wasser und Strom in der Woche nach dem Stelltermin ins Haus gelegt werden können.

Das Gespräch war echt informativ, viele Fragen zum weiteren Verlauf konnten geklärt werden. Da wohl oft gefragt hat er ungefragt gesagt: Wir stellen bei jedem Wetter, nur wenn der Wind so stark ist, dass der Kran abschaltet ist Ruhe...

Ich konnte noch raushandeln, dass Fingerhaus während des Stellens die Bodenplatte ständig vom Schnee befreit.... ich bin halt ein richtig geschickter Verhandlungskünstler!

Donnerstag, 30. Juni 2011

Stelltermin

Gestern haben wir Nachricht bekommen: Unser Stelltermin ist vorverlegt worden, in der 31.KW soll´s nun los gehen.

Wir freuen uns natürlich schon sehr! Noch fünf Wochen, dann geht´s endlich weiter...

Donnerstag, 16. Juni 2011

Die Landebahn...

... für unser Haus ist fertig gestellt, nämlich die Bodenplatte. Wir haben den Aushub grob verteilt, jetzt müssen wir warten,bis sich das Ganze setzt und danach noch mal ein wenig aufschütten. Aber die Gartenarbeit ist ja noch weit weg.

Gestern erhielten wir auch einen Anruf von einer Firma namens FingerHaus. Ist ja schon was länger her, dass wir von denen was gehört haben. Vorsichtig gesagt herrscht momentan eine zurückhaltende Kommunikation. Unser Haus steht immer noch für die 33.KW zur Aufstellung an.

Somit machen wir im Prinzip wieder das, was wir die Ganze Zeit machen: Warten!